May-Feelings: Gottes Spuren im Wachsen entdecken
- 4 days ago
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Alles wächst, grünt und blüht – so ist der Mai. Fast über Nacht scheint die Natur aufzuwachen: zarte Blätter entfalten sich, Blüten leuchten in kräftigen Farben, und überall zeigt sich neues Leben. Gottes Schöpfung kommt kraftvoll zum Vorschein – mit einer Schönheit, die mich staunen lässt.
Selig, die kurz innehalten können. Selig, die den Blick schärfen für das, was neu beginnt. Selig, die aufblühen – trotz Trauer, Leid oder Einsamkeit.

Die Natur erinnert mich daran: Ich bin geborgen in Gottes Hand. Nicht alles lässt sich beschleunigen. Trotz aller Mühe wächst das Radieschen nicht schneller. Und während ich über der Erde noch nichts sehe, wächst die Möhre längst im Verborgenen weiter.

Vielleicht ist es in meinem Leben manchmal genauso. Nicht jeder Neuanfang ist sofort sichtbar. Nicht jede Entwicklung zeigt sich gleich an der Oberfläche. Manchmal graben sich meine Wurzeln gerade dann tiefer ein, wenn ich Enttäuschungen erlebe, Umwege gehen muss oder Geduld brauche. Und vielleicht werde ich genau dadurch standfester.

Die May-Feelings zeigen Eindrücke aus unserem Garten in Ramsdorf. Vor allem aber möchten sie an etwas erinnern:
Gott ist da. Wenn wir genau hinsehen, können wir seine Spuren entdecken – im Blühen, im Wachsen, im Verborgenen und im neuen Anfang.




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